Der Ansatz
Grundsätzlich ist der Ansatz systemisch, lösungsorientiert, ressourcenorientiert, kurzzeitorientiert, individuell,
alltagsorientiert, handlungsorientiert, prozessorientiert, die Gefühlsebene berührend, eine Hilfestellung,
um scheinbar verlorene Kräfte wieder zu aktivieren.
Der Mensch, das Paar, die Familie wird als System, eingebunden in Beziehungen, gesehen.
In diesem System beeinflusst jeder jedenmit Aktionen und Reaktionen.
Jeder Mensch, jedes Paar und jede Familie besitzt die ihm/ihr eigenen Ressourcen, die ihm/ihr
eigenen Kraftquellen und Lösungsstrategien. Die Lösungen liegen damit im Menschen, Paar, in der Familie und
müssen wieder aufgedeckt, entdeckt werden.
Hier hat der systemische Ansatz Methoden, um dies zu ermöglichen.
Es wird hinterfragt, ob der Symptomträger das "Problem" hat oder ob dieser als evtl. schwächstes Systemmitglied
dieses nur auf diese Art bewältigen kann.
Symptome von Kindern sind häufig so begründet. Die Frage nach der positiven Bedeutung führt oft zu sehr neuen
Blickwinkeln und Lösungsansätzen.
Als wichtiger Gedanke liegt diesem Ansatz zugrunde, dass das Verhalten eines Menschen nicht als für ihn üblich angesehen
wird, sondern als für diesen Kontext / diese Situation und diesen Menschen aktuell beste Möglichkeit.
Sein Verhalten macht in jedem Kontext Sinn, ist allerdings nicht immer konstruktiv. So werden häufig alt bewerte
Lösungsstrategien auf Situationen übernommen, die aber in dieser Form nicht mehr hilfreich sind.
Krisen und Probleme treten oft im Übergang zu neuen Lebensphasen auf, die neue Haltungen notwendig machen,
so z.B. die Pubertät. Der Ansatz unterstützt das Finden einer angemessenen Haltung und eines neuen Gleichgewichtes.
Zu solchen Zeiten zählen häufig auch Heirat, Trennung, Scheidung, Geburt, Krankheit, Tod, ....
Es wird zu jedem Zeitpunkt darauf geachtet, dass die Veränderungen durch die therapeutischen Interventionen
allen gerecht wird und für alle möglichst gut getragen werden kann. Übliche Techniken sind hierbei
die Lebensflussarbeit, Skulpturarbeit, das Stellen von Lebenssituationen und Familienkonstellationen.
Damit kann dieser Ansatz bei an sich allen Lebenssituationen eine konstruktive Unterstützung und Begleitung darstellen.
Bei schweren Erkrankungen kann sie neben klassischen Behandlungsmethoden eine zusätzliche Möglichkeit eröffnen.
Ob sie sich also überfordert und antriebslos fühlen, sie evtl. sogar schon krank werden oder es in ihrer Partnerschaft,
ihre Ursprungsfamilie oder ihre Familie zu Spannungen, Missverständnissen, Streit kommt, es lohnt sich sicherlich, sich mit
dem systemischen Blickwinkel auseinanderzusetzen. Hilfreich ist dieser Ansatz damit bei Familien ALLER Konstellationen
(alleinerziehende Mütter und Väter genauso wie Familien mit aufgenommenen Kindern und Familien mit beide Elternteilen),
bei Paaren und bei Gruppen, bzw. Teams.
Die Dauer der Sitzungen ist dabei individuell zu gestalten, bleibt meist unter 10 Stunden.
Zu den häufigsten Themen zählen
- das Auflösen von Missverständnissen und Konflikten,
- das Schaffen neuer Perspektiven (in Lebenskrisen),
- der Aufbau und die Stärkung einer neuen
Haltung/Einstellung
- die Stärkung eigener Kräfte,
- neue Verhaltensweisen bei Erwachsenen und Kindern
in schwierigen Situationen
- Beziehungsprobleme in
Beruf und Familie
- die Dynamik bei Adoptions- oder Pflegefamilien
- Erziehungsfragen
- Weiterentwicklung im Beruf
- Entwicklungs– und Verhaltensstörungen bei Kindern
- Klärung bei psychosomatischen Krankheitsbildern
|
07.11.2010
TV-Beitrag in der Sendung "Mona Lisa" zum Thema "Wenn Väter Kinder und Karriere wollen"
Interview
TV-Beitrag
Neue Räumlichkeit
Seit März 2010 finden Sie mich auch im Homöopathischen Ärztehaus München / Pasing
Weiter
Flyer
Hier können Sie sich meinen aktuellen Flyer ansehen
Weiter
Elternseminar
Hier finden Sie die aktuellen Möglichkeiten
Weiter
Referenzen
Hier finden Sie meine Referenzen
Weiter
|